Unfairtobacco.org

Tabakanbau heißt Ausbeutung und Umweltzerstörung

Der Anbau von Tabak in einer Monokultur benötigt 100 Mal mehr Arbeitskräfte als der Anbau von Weizen. Deshalb werden etwa vier Fünftel des weltweit gehandelten Tabaks im Globalen Süden produziert, zumeist von kleinbäuerlichen Betrieben. Wie der Anbau von Kaffee und Kakao geht auch Tabakanbau mit Armut, Verschuldung, Kinderarbeit, Gesundheitsgefahren durch Chemikalien und Umweltzerstörung einher.

Zwei wichtige Unterschiede gibt es hierbei:

1. Die Tabakpflanze selbst ist giftig. Tabakarbeiter/Innen nehmen während der Erntezeit durch die Haut täglich so viel Nikotin auf wie in 50 bis 60 Zigaretten enthalten ist. Das führt zur Grünen Tabakkrankheit, einer schweren Vergiftung.
2. Für die Auftrocknung der grünen Tabakblätter wird sehr viel Feuerholz benötigt. Dafür werden natürliche Wälder (z.B. im südlichen Afrika) abgeholzt. Für eine Schachtel Zigaretten werden ca. 2,4 kg Holz zur Trocknung benötigt.

Vergessen Sie Tabak! Pflanzen Sie Nahrung!

Für die Probleme im Tabakanbau gibt es Lösungen. Durch die Verbesserung von Arbeits- und Umweltschutz sowie eine staatliche Regulierung des Tabaksektors in Anbauländern können kurzfristig die Lebensbedingungen der Tabakproduzenten/Innen erheblich verbessert werden.

Um langfristig eine Perspektive für einen selbstbestimmten Lebensunterhalt zu eröffnen, ist der Ausstieg aus dem Anbau der Giftpflanze notwendig. In Brasilien, Bangladesch, Kenia und einigen anderen Ländern gibt es schon Initiativen dazu.

Die Ziele von Unfairtobacco.org

Unfairtobacco.org arbeitet in drei Kernbereichen:

1. Aufklärung in Deutschland: Durch die Bildungsarbeit in Schulen wird eine neue Perspektive für die Rauchprävention geschaffen.

2. Förderung von Lösungsansätzen: Durch die Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit werden Initiativen auf der ganzen Welt unterstützt.

3. Vermittlung an politische Entscheidungsträger/Innen: Durch Expertisen werden Politiker/Iinnen, die an relevanten Entscheidungen beteiligt sind, informiert.

Mit einer Spende ermöglichen Sie eine kontinuierliche Arbeit des Projektes.

Gift im Tabakanbau (Bangladesch)

Gift im Tabakanbau (Bangladesch)

Tabakernte in Malawi

Tabakernte in Malawi

Feuerholz für die Auftrocknung des Tabaks

Feuerholz für die Auftrocknung des Tabaks

Kinderarbeit beim Tabakbündeln

Kinderarbeit beim Tabakbündeln

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Studie zu Alternativen

Studie zu Alternativen

Experten-Diskussion

Experten-Diskussion

Workshop in der Schule

Workshop in der Schule

Ergebnis eines Workshops

Ergebnis eines Workshops

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Impressum

Projektverantwortlich ist der
BLUE 21 e.V.
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Telefon: 0306946101
Ansprechpartner: Sebastian von Eichborn, sebastian.eichborn@blue21.de
Sitz des Vereins: Berlin
Vereinsregister: Amtsgericht Berlin, VR 19663
www.blue21.de

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