FEMNET - Solidaritätsfonds

Nach Feuer in Slums sind über 7000 bangladeschische TextilarbeiterInnen obdachlos und verzweifelt

Jamida arbeitet als Näherin für einen Textilhersteller in Dhaka. Als sie am 7. Oktober ihre Hütte verließ, um kurz auf den Markt zu gehen, ließ sie ihr schlafendes Kind zurück. Es verbrannte kurz danach in den Flammen, die im Sattala Slum in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, ausbrachen.
Auch 7000 andere Bewohner des Slums, darunter 4000 NäherInnen, verloren an diesem Tag das Dach über ihrem Kopf und die meisten Habseligkeiten. So erging es bereits 3000 TextilarbeiterInnen am 20. September, als ein Brand im Begunbari Slum in Dhaka ausbrach.
Die Ursache des Feuers (und warum die Feuerwehr laut Aussagen der Bewohner etwa eine Stunde brauchte, um einzutreffen) ist ungeklärt.
Insgesamt stehen deshalb zurzeit mehr als 7000 TextilarbeiterInnen auf der Straße – ohne Unterstützung durch ihre Arbeitgeber, die Regierung oder Nichtregierungsorganisationen (mit Ausnahme der Organisation BRAC).
Diese Frauen und Männer brauchen dringend Ihre Hilfe! Die Textil-Gewerkschaft NGWF verteilt seit einigen Wochen Reissäcke und ein Tachengeld für das Nötigste an Betroffene.
Der Andrang ist inzwischen aber so groß, dass die Gewerkschaft umgehend Spenden benötigt und FEMNET um Hilfe gebeten hat.
Mit 19 Euro ermöglichen Sie, dass eine Näherin einen Sack mit 10 Kilo Reis sowie 1600 bangladeschische Taka (15,30 Euro) bekommt.

Die Arbeit lokaler Frauenorganisationen und Gewerkschaften

Sie informieren die Näherinnen über ihre Rechte. Sie führen Trainings zu Arbeits- und Frauenrechten in ihrem Land durch und beraten die Arbeiterinnen juristisch. Wenn die Löhne nicht korrekt ausgezahlt werden oder ein Unternehmer sich einfach aus dem Staub macht, ohne die Arbeiterinnen zu be zahlen, unterstützen sie die Betroffenen beim Gang zum Arbeitsgericht. Sie sind auf unsere Solidarität und unsere finanzielle Unterstützung angewiesen. Deshalb hat FEMNET e.V. einen Solidaritätsfonds für die Unterstützung der Näherinnen eingerichtet.

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe  in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe  in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe in Bangladesh

Nothilfe für die Opfer der Feuerkatastrophe in Bangladesh

Hilfe mit Reis und etwas Bargeld

Bangladesh - Hilfe mit Reis und etwas Bargeld

Wohnungen der Näherinnen in Bangladesch

Wohnungen der Näherinnen in Bangladesch

Demonstation von der NGWF zum Frauentag am 8. März in Dhaka

Demonstation von der NGWF zum Frauentag am 8. März in Dhaka

Vor dem Fabrikausgang singen Frauen von Munnade (Indien) selbst gedichtete Lieder, die die Frauen über ihre Rechte aufklären.

Vor dem Fabrikausgang singen Frauen von  Munnade selbst gedichtete Lieder, die die Frauen über ihre Rechte aufklären.

Indische Näherin bei der Arbeit

Indische Näherin bei der Arbeit

Die Frauenorganisation Munnade in Indien wird durch den Solidaritätsfonds von FEMNET unterstützt.

Die Frauenorganisation Munnade in Indien wird durch den Solidaritätsfonds von FEMNET unterstützt.

Näherinnen protestieren gegen unwürdige Arbeitsbedingungen, Bangalore/Indien

Näherinnen protestieren gegen unwürdige Arbeitsbedingungen, Bangalore/Indien

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Impressum

Projektverantwortlich ist
FEMNET e.V.
Heidebergenstr. 14, 53229 Bonn
Vorstandsvorsitzende: Dr. Gisela Burckhardt
Telefon: 0228 94499682, E-Mail: vorstand@femnet-ev.de
Vereinsregister 9568, Amtsgericht Bonn
www.femnet-ev.de

© Fotos: Gisela Burckhardt; Laura Ceresna; Munnade

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